Senkung der Lohnnebenkosten soll Betriebe entlasten
Die Senkung der Lohnnebenkosten schafft finanzielle Spielräume für Unternehmen und kann Beschäftigung sowie Investitionen fördern.
Die Senkung der Lohnnebenkosten schafft finanzielle Spielräume für Unternehmen und kann Beschäftigung sowie Investitionen fördern.
Mit dem modernisierten EU-Mexiko-Abkommen werden Zölle reduziert, der Zugang zu Märkten erleichtert und strategische Partnerschaften gestärkt.
US-Zölle werden 2025 voraussichtlich stärkere negative Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft haben, besonders auf die Eurozone.
Ein neues US-Memorandum könnte die Zölle drastisch erhöhen und den globalen Handel belasten. Laut Allianz Trade drohen Exportnationen wie der EU, China oder Brasilien Zollerhöhungen von bis zu 34 Prozentpunkten — mit schwerwiegenden Folgen für internationale Märkte und österreichische Exporte.
Die globalen IT-Ausgaben sollen 2025 auf 5,61 Billionen Dollar steigen, doch dieser Zuwachs resultiert laut Gartner hauptsächlich aus Preiserhöhungen. Besonders kostenintensiv sind Investitionen in generative KI, deren Hard- und Software-Upgrades zwar teuer, aber funktional wenig innovativ sind.
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Die anhaltende konjunkturelle Krise hat im November 2024 zu rückläufigen Auftragseingängen, einer sinkenden Produktion und einem deutlichen Umsatzminus geführt. Während die Nachfrage aus dem Inland spürbar nachließ, konnten Zuwächse bei Bestellungen aus Drittländern den Abwärtstrend nur begrenzt abfedern. Der Branchenverband ZVEI spricht von einer Entwicklung, die bisher „noch nicht merklich an Schwung gewonnen“ hat.
Dem Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission durften wir erwartungsfroh entnehmen, dass das Jahr 2024 Bürokratieabbau um 25 Prozent bringen sollte und Initiativen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Zur Halbjahresbilanz 2024 kann gesagt werden: Schwach angefangen, stark nachgelassen. Die Prognose zum Jahresende 2024: Es wird geradezu das Gegenteil des proklamierten Programms erreicht werden.
Im Juni stieg der EU-Neuwagenmarkt um vier Prozent, jedoch sanken in elf der 27 EU-Länder die Zulassungszahlen, darunter große Märkte wie Frankreich, die Niederlande und Belgien, während in Österreich ein Anstieg um 25 Prozent verzeichnet wurde. Der Absatz von E-Autos sank EU-weit im Juni um ein Prozent, wobei der Marktanteil in den meisten EU-Ländern rückläufig war und in Österreich von 18,8 auf 15,3 Prozent fiel.
Laut einer Umfrage sehen rund 1.600 Experten die wirtschaftliche und politische Bedeutung der EU skeptisch, besonders in Frankreich, Deutschland und Tschechien. Viele Befragte erwarten eine abnehmende Attraktivität der EU als Wirtschaftsstandort und betonen die Notwendigkeit einer stärkeren gemeinsamen Außen- und Wirtschaftspolitik, um im Wettbewerb mit China und den USA zu bestehen.
Das österreichische reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bis Ende des Jahres wird voraussichtlich 1,7 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019 liegen, womit Österreich den letzten Platz in der EU einnimmt. Trotz umfangreicher Hilfspakete kämpft Österreich mit hoher Inflation und einem wachsenden Staatsdefizit, während andere EU-Länder die Krisen der letzten Jahre besser gemeistert haben.