Arbeitsklima: Hohe Belastung bleibt zentrale Herausforderung
Psychische Belastungen, hoher Zeitdruck und anspruchsvolle Arbeitsbedingungen prägen weiterhin den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter in Österreich.
Psychische Belastungen, hoher Zeitdruck und anspruchsvolle Arbeitsbedingungen prägen weiterhin den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter in Österreich.
Unternehmen wählen ihre Talentstrategie je nach Ressourcen und Planbarkeit der Arbeitslast. Während gut aufgestellte Firmen auf interne Weiterbildung setzen, greifen andere eher auf externe Fachkräfte zurück.
Eine Umfrage zeigt, dass viele Unternehmen in Deutschland KI wie ChatGPT nicht offiziell integrieren, während Beschäftigte zunehmend private KI-Tools nutzen. Angesichts der wachsenden Nutzung von KI durch Mitarbeiter fordern Experten Unternehmen zu klaren Regelungen auf, um Datensicherheitsrisiken zu vermeiden.
Angestellte im Home-Office kämpfen mit der Trennung von Arbeit und Freizeit, da viele private Geräte für berufliche Aufgaben nutzen und während Arbeitsgesprächen multitasken. Eine Umfrage zeigt, dass viele während Urlaubszeiten arbeiten müssen, während Amazon-CEO Andy Jassy die Vorteile der Büroarbeit hervorhebt.
Für viele Arbeitnehmer spielen flexible Arbeitsmodelle eine wichtige Rolle. Die Möglichkeit auf Home Office ist dabei für einige so wichtig, dass sie sogar ihren Job kündigen würden, sollte diese nicht bestehen.
Über alle Wirtschaftszweige hinweg wird in etwa 64 Prozent der Unternehmen Home-Office genutzt, vor allem in Großunternehmen. Industrie und Dienstleister bieten diese Möglichkeit häufiger an als Handel und Baugewerbe. Freitag ist der Haupt-Home-Office-Tag bei 66 Prozent der Industrieunternehmen und 58 Prozent der Dienstleister, während dieser Anteil im Handel und im Baugewerbe nur etwa 28 Prozent beträgt.
Die psychische Belastung und der Konsum von Psychopharmaka bei Arbeitnehmern in der kanadischen Provinz Quebec ist wieder auf das Niveau vor der Corona-Pandemie abgesunken, aber Symptome von Depressionen, Angstzuständen und Burnout sind weiter verbreitet. Das
Gründe für die Zunahme der Cyberattacken sind aber auch die ständig wachsende Anzahl der mobilen Endgeräte im privaten und geschäftlichen Umfeld und der damit in Verbindung stehende Anstieg an sensiblen Daten und versendeten E-Mails. 55 Prozent der Arbeitnehmer verwenden die von der Arbeit zur Verfügung gestellten Endgeräte für berufliche und zumindest manchmal auch für private/persönliche Zwecke.
Der Arbeitskräftemangel setzt Unternehmen weiter massiv unter Druck. Zuletzt enorm gestiegen ist die Nachfrage im Verkauf bzw. Einzelhandel (Plus 22 Prozent) und auch die Jobs im Bauwesen und der Hotellerie/Gastronomie verzeichnen ein Plus gegenüber dem zweiten Quartal.
Die Zahl von Jobausschreibungen, die in irgendeiner Form mit „KI“ oder „generativer KI“ in Zusammenhang stehen, hat sich weltweit von Juli 2021 bis Juli 2023 mehr als verdoppelt. In Großbritannien wurde ein Anstieg um das 2,3-Fache registriert, in Deutschland und Frankreich liegen die Vergleichswerte mit dem 2,6- beziehungsweise 2,8-Fachen sogar noch höher.