Geopolitische Spannungen belasten globale Lieferketten
Geopolitische Entwicklungen in strategisch wichtigen Regionen wirken sich zunehmend direkt auf internationale Handelsströme und Lieferketten aus.
Geopolitische Entwicklungen in strategisch wichtigen Regionen wirken sich zunehmend direkt auf internationale Handelsströme und Lieferketten aus.
Trotz konjunktureller Stagnation blieb der europäische Straßengüterverkehr zum Jahresende 2025 stabil.
Der europäische Spotmarkt verzeichnet steigende Transportnachfrage, während das Laderaumangebot weitgehend stagniert. Kapazitäten verschieben sich zunehmend nach Osteuropa, was moderate Preisanstiege trotz hoher Nachfrage erklärt.
Die Frachtnachfrage überstieg 2024 das verfügbare LKW-Angebot deutlich, was europaweit zu einem starken Anstieg der Frachtangebote führte. In Österreich nahmen die Transportaufträge ebenfalls spürbar zu, obwohl die Wirtschaftsleistung zurückging. Der Fahrermangel und gestiegene Kosten begrenzen jedoch die Laderaumkapazitäten. Für 2025 wird ein weiteres Wachstum im Straßengüterverkehr erwartet, während die Preise aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage und gestiegener Kosten weiterhin unter Druck stehen.
Klimaneutralität kann, wenn überhaupt, erst 2050 und auch dann nur bei Ausschöpfung aller verfügbaren Potenziale gelingen, zeigt eine aktualisierte Studie vom Institut für Transportwirtschaft und Logistik der WU Wien.