Cybersicherheit erfordert Fokus auf Resilienz und schnelle Wiederherstellung
Cybersicherheit geht heute über reine Prävention hinaus und erfordert einen starken Fokus auf Resilienz.
Cybersicherheit geht heute über reine Prävention hinaus und erfordert einen starken Fokus auf Resilienz.
In einer zunehmend digitalisierten und von Künstlicher Intelligenz geprägten Geschäftswelt wird der sichere Umgang mit Daten immer wichtiger.
Betrug, Cyberangriffe und neue KI-Regulierungen belasten deutsche Finanz- und Versicherungsunternehmen stark. Eine hohe Datenqualität und digitale Transformation sind entscheidend, um Risiken zu bewältigen und resilient zu bleiben
Cyberkriminelle zielen zunehmend auf kleine und mittlere Unternehmen, indem sie bekannte Dienste wie ChatGPT, Microsoft Office oder Google Drive zur Verbreitung von Malware missbrauchen. Besonders stark betroffen ist Österreich, während in Afrika Marokko im Fokus der Angriffe steht.
Die geopolitischen Spannungen und die Einführung neuer AI-Technologien verschärfen die Cyber-Bedrohungslage weiter. Laut einer aktuellen Deloitte-Studie haben österreichische Unternehmen zwar ihre technische Infrastruktur verbessert und das Bewusstsein in der Belegschaft gestärkt, aber innovative Sicherheitsstrategien wie Zero Trust finden kaum Anwendung. Auch eine ständige Anpassung des Budgets an neue Risiken wird oft vernachlässigt.
Die Digitalisierung steigert das Risiko von Cyberattacken erheblich. Im DACH-Raum waren 97 Prozent der Unternehmen im letzten Jahr betroffen. 67 Prozent der Firmen planen, ihre Ausgaben für Cybersicherheit zu erhöhen, doch viele Sicherheitsmaßnahmen sind oft unzureichend umgesetzt.
Die NIS2-Richtlinie, die am 18. Oktober 2024 in Kraft tritt, soll die Cybersicherheit in der EU verbessern, doch nur 43 Prozent der IT-Entscheider in EMEA sind überzeugt, dass dies gelingen wird. Obwohl viele Unternehmen die Bedeutung der Richtlinie erkennen, nennen sie technische Schulden, mangelndes Führungsverständnis und unzureichende Budgets als Hindernisse für die Einhaltung, was zu verzögerten Umsetzungen führt.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass weniger als die Hälfte der IT-Verantwortlichen in der deutschen Industrie die Cybersicherheit für ausreichend hält, wobei viele Compliance-Vorschriften nicht bekannt sind. Besonders in den Bereichen industrieller Steuerungen (OT) und IoT-Geräte wird das Bedrohungspotenzial oft unterschätzt, obwohl Hacker diese zunehmend als Einfallstor in Firmennetzwerke nutzen.
Eine Umfrage zeigt, dass der wirtschaftliche Druck und die anhaltende Inflation den Fachkräftemangel als wichtigstes kurzfristiges Risiko für Unternehmensleiter weltweit abgelöst haben. Für 2024 wurden Cyber-Bedrohungen, wirtschaftliche Bedingungen, Gewinnung und Bindung von Top-Mitarbeitern sowie verschärfte regulatorische Änderungen als größte Risiken bewertet.
Neben dem Megatrend GenAI werden auch immersive Technologien in Unternehmen immer mehr zum Einsatz kommen. Das erfordert modernste Infrastruktur und mehr Sensibilisierung in puncto Cybercrime – aber auch die erforderlichen Fachkräfte müssen in den Unternehmen effizientere Arbeitsbedingungen vorfinden.