KI wird zum Standard bei Bewerbungen – Authentizität bleibt entscheidend

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Künstliche Intelligenz verändert den Bewerbungsprozess zunehmend. Immer mehr Jobsuchende nutzen KI-Tools, um ihre Bewerbungsunterlagen zu erstellen oder zu optimieren. Entscheidend bleibt dabei jedoch, dass die Unterlagen trotz technischer Unterstützung authentisch sind und die eigene Persönlichkeit widerspiegeln.

Immer mehr Jobsuchende verwenden Generative Künstliche Intelligenz bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. In einer aktuellen Umfrage unter 1005 Usern von karriere.at gab jeder Zweite an, ChatGPT und Co bereits hierfür genutzt zu haben. Am häufigsten kommt KI beim Bewerbungsschreiben zum Einsatz, gefolgt vom Lebenslauf. Vergleichsweise selten wird die KI für die Erstellung von Bewerbungsfotos eingesetzt, aber auch in diesem Bereich immer öfter.

Im Vergleich zu 2024 zeigt sich zugleich, dass sich die Nutzung breiter verteilt: Während das Bewerbungsschreiben der wichtigste Einsatzbereich bleibt (in Summe haben 87 Prozent hier schon einmal KI verwendet), gewinnt der Lebenslauf deutlich an Bedeutung. 56 Prozent haben KI bereits dafür eingesetzt, 2024 waren es noch 23 Prozent.

Authentischer erster Eindruck zählt

„Personaler erkennen Unterlagen, die von der KI erstellt wurden, an bestimmten Mustern. Wer hier ChatGPT und Co einsetzt, sollte darauf achten, dass das Ergebnis zu einem passt und die eigene Persönlichkeit, die Erfahrungen und Werte widerspiegelt. Denn gerade beim Bewerbungsschreiben geht es um einen authentischen ersten Eindruck, als Ergänzung zum Lebenslauf und zu dessen Einordnung“, erklärt Georg Konjovic, CEO bei karriere.at.

Grundsätzlich sei jedoch am KI-Einsatz bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen nichts auszusetzen: „Wenn ein Bewerbungsschreiben heute generisch klingt und ein Lebenslauf Rechtschreibfehler enthält, deutet das darauf hin, dass Bewerber*innen die Technologie nicht oder nicht erfolgreich einsetzen. Beides ist in manchen Jobs ein Knock-out-Kriterium, wenn dort der Einsatz von KI-Anwendungen mittlerweile zum Standard gehört. Neben der Authentizität ist die Qualität der Unterlagen letztlich ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg der Bewerbung“, so Konjovic.

(pi)

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