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Gamifizierte Online-Investment-Handelsplattformen als Risiko für junge Trader

Eine Untersuchung der University of Toronto zeigt, dass gamifizierte Online-Investment-Handelsplattformen junge Anwender zu riskanten Entscheidungen verleiten, was zu finanziellen Spätfolgen führen kann. Die Studie fand auch heraus, dass gamifizierte Plattformen wie Robinhood oder eToro unkluge Strategien verstärken, indem sie häufigeren Handel fördern, während neutrale Plattformen die besseren Entscheidungen unterstützen.

KI kann Österreichs BIP um bis zu 40 Mrd. Euro steigern

Eine von Google in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass der Einsatz generativer KI-Modelle das jährliche Bruttoinlandsprodukt Österreichs in zehn Jahren um 35 bis 40 Milliarden Euro steigern könnte, was einem Anstieg von acht Prozent entspricht. Es wird das Potenzial von KI für Österreichs Wirtschaft hervorgehoben und verstärkte F&E-Investitionen sowie Zusammenarbeit auf europäischer Ebene, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, empfohlen.

Windkraft: bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung in Planung

Aktuell wird die technische Lösung für die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung getestet. Voraussetzung ist eine kosteneffiziente Lösung, die es ermöglicht, das System auch möglichst breit auszurollen. Mit Anfang 2024 stehen in Österreich 1.426 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 3.885 Megawatt, die sauberen und klimafreundlichen Strom für rund 2,55 Millionen Haushalte produzieren.

Cyberkriminalität als unsichtbare Bedrohung für den Finanzsektor

Cyberkriminalität stellt eine wachsende Bedrohung für den Finanzsektor dar. Eine verstärkte Investition in in Cybersicherheit und moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz ist relevant, um besonders schützenswerten Daten schützen zu können. Trotz zunehmender Bedrohungen zeigt die Branche durch kontinuierliche Investitionen und Anpassungen an regulatorische Vorgaben, dass sie auf dem richtigen Weg ist, um Cyberangriffen effektiv entgegenzuwirken.

EU-Neuwagenmarkt rückläufig

Im Juni stieg der EU-Neuwagenmarkt um vier Prozent, jedoch sanken in elf der 27 EU-Länder die Zulassungszahlen, darunter große Märkte wie Frankreich, die Niederlande und Belgien, während in Österreich ein Anstieg um 25 Prozent verzeichnet wurde. Der Absatz von E-Autos sank EU-weit im Juni um ein Prozent, wobei der Marktanteil in den meisten EU-Ländern rückläufig war und in Österreich von 18,8 auf 15,3 Prozent fiel.

Anstieg der Firmeninsolvenzen in Österreich

Im ersten Halbjahr 2024 wurden in Österreich 46 Prozent mehr Firmeninsolvenzen angemeldet als im gleichen Zeitraum 2023, wobei insgesamt 1.879 Firmen betroffen waren. Gleichzeitig sank die Zahl der Unternehmensgründungen im Firmenbuch um zwei Prozent, mit insgesamt 9.838 neuen Firmen.

Wirtschaftliche Bedeutung der EU nimmt ab

Laut einer Umfrage sehen rund 1.600 Experten die wirtschaftliche und politische Bedeutung der EU skeptisch, besonders in Frankreich, Deutschland und Tschechien. Viele Befragte erwarten eine abnehmende Attraktivität der EU als Wirtschaftsstandort und betonen die Notwendigkeit einer stärkeren gemeinsamen Außen- und Wirtschaftspolitik, um im Wettbewerb mit China und den USA zu bestehen.

Weltweiter Anstieg des Geschäftsoptimismus

Der weltweite Geschäftsoptimismus ist im dritten Quartal 2024 gestiegen, unterstützt durch verbesserte makroökonomische Bedingungen, höhere Umsätze und wachsende Auftragszahlen. Besonders in Ländern mit Lockerung der Geldpolitik zeigen Unternehmen mehr Finanzvertrauen und Investitionsbereitschaft, wie der Global Business Optimism Insights Report von Dun & Bradstreet zeigt.

Auftragsmangel im gewerblichen Hochbau

Der Auftragsmangel bei deutschen Unternehmen im gewerblichen Hochbau ist laut neuen Zahlen des ifo Instituts etwas angestiegen. Der Anteil der Unternehmen, die über zu wenige Aufträge klagen, kletterte im Juni dieses Jahres auf 46,3 Prozent, nach 45,2 Prozent im Mai.

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