Unternehmerinnen als Symbol für die Zukunft

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Mittlerweile beträgt der Frauenanteil Inder Wirtschaft fast 40 Prozent. Unternehmerinnen gelten als Problemlöserinnen, um eine nachhaltige Zukunft abzusichern.

„Wir haben in der Wirtschaft einen Frauenanteil von fast 40 Prozent – Tendenz steigend. Das ist die richtige Richtung, nämlich jene in Richtung Zukunft. Denn Unternehmerinnen sind mit ihrer Innovations- und Veränderungsbereitschaft Problemlöserinnen – und die brauchen wir mehr denn je: gerade für eine nachhaltige Wirtschaft, die Zukunft sichert“, betonte WKÖ-Präsident Harald Mahrer.

Mehr als jedes dritte Unternehmen von einer Frau geleitet

Mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich wird von einer Frau geleitet. Mit über 45 Prozent liegen Frauen auch bei den Unternehmensgründungen auf Rekordkurs. „Das zeigt klar: Frauen unternehmen! Unsere Unternehmerinnen leisten einen wichtigen Beitrag für die österreichische Wirtschaft – für Wohlstand und Arbeitsplätze in diesem Land. Sie tragen, quer durch alle Branchen, jeden Tag ihren Teil dazu bei, Österreich zu einem hochentwickelten, innovativen und nachhaltigen Wirtschaftsstandort zu machen. Dafür verdienen sie unsere volle Unterstützung“, sagt Martha Schultz, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft und WKÖ-Vizepräsidentin.

Frauen auf der Überholspur

„Frauen sind klar auf der Überholspur. Diese wirtschaftliche Realität muss nun endlich auch in politischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden“, unterstreicht Mahrer. Sie spricht sich in diesem Zusammenhang für einen signifikanten Ausbau der Kinderbetreuung, vor allem bei den Unter-3-Jährigen, aus.

Ausbau des Kinderbetreuung notwendig

Gerade vor dem Hintergrund des akuten Arbeitskräftemangels sei dies das Gebot der Stunde, zeigt sich der WKÖ-Präsident mit Schultz einig: „Wir brauchen hier nicht nur Quantität sondern auch Qualität – das darf auch etwas kosten. Denn von einem raschen Ausbau der Kinderbetreuung profitieren alle: Eltern durch mehr berufliche Freiräume, Betriebe durch mehr Arbeitskräfte und am Ende des Tages der gesamte Wirtschaftsstandort.“ Zudem gelte es, nach den Krisenjahren nun die größten Wachstumsbremsen zu lösen – neben dem Arbeitskräftemangel stehe hier das Thema Energie im Fokus. Harald Mahrer: „Mit dem starken, innovativen und engagierten Netzwerk von Frau in der Wirtschaft mit Martha Schultz an der Spitze gehen wir gemeinsam neue unternehmerische Wege für eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft!“

(pi)

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