Fachkräftemangel bleibt große Herausforderung für Unternehmen
Für die Mehrheit der österreichischen Unternehmen bleibt es schwierig, geeignetes Personal zu finden.
Für die Mehrheit der österreichischen Unternehmen bleibt es schwierig, geeignetes Personal zu finden.
Körperliche Belastung und Stress sind die häufigsten Gründe für Jobwechsel und wiegen für viele Beschäftigte schwerer als das Gehalt. Gleichzeitig zeigt sich, dass planbare Arbeitszeiten, Entlastung im Alltag und Entwicklungsmöglichkeiten entscheidend dafür sind, Mitarbeitende langfristig zu halten.
Der österreichische Wirtschaftsstandort profitiert stark von den MINT-Branchen, die einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung leisten und insbesondere durch ihre industrielle Basis geprägt sind.
Unternehmen wählen ihre Talentstrategie je nach Ressourcen und Planbarkeit der Arbeitslast. Während gut aufgestellte Firmen auf interne Weiterbildung setzen, greifen andere eher auf externe Fachkräfte zurück.
Österreichs Arbeitsmarkt ist jung, divers und gut aufgestellt. Doch in zentralen Zukunftsbereichen wie der Softwareentwicklung besteht dringender Handlungsbedarf.
Die anhaltende Konjunkturschwäche in Deutschland hat den akuten Fachkräftemangel vorübergehend etwas abgeschwächt. Unternehmen berichten weniger von Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Doch Experten warnen: Der demografische Wandel bleibt eine zentrale Herausforderung, und langfristig dürfte sich die Situation wieder verschärfen. Besonders betroffen sind Dienstleister, die Industrie sowie spezialisierte Branchen wie die Rechts- und Steuerberatung.
Neben dem Megatrend GenAI werden auch immersive Technologien in Unternehmen immer mehr zum Einsatz kommen. Das erfordert modernste Infrastruktur und mehr Sensibilisierung in puncto Cybercrime – aber auch die erforderlichen Fachkräfte müssen in den Unternehmen effizientere Arbeitsbedingungen vorfinden.
Analysen zum ungenutzten Arbeitskräftepotenziale zeigen, dass bei den Österreichern erhebliche zusätzliche Potenziale an Arbeitskräften bestehen. Diese „Stille Reserve“ sind Beschäftigte, die gerne mehr arbeiten möchten, aber nicht aktiv danach suchen.
Babyboomer versus Generation Z: Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, optimale Arbeitsbedingungen für grundunterschiedliche Generationen zu schaffen, um gut ausgebildete Mitarbeiter finden und langfristig halten zu können.
Der Fachkräftemangel ist in Österreich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Dies beeinflusst unter anderem auch die berufliche Weiterbildung. Trotz der Wichtigkeit von Fortbildungen ist dies oftmals beruflich nicht vereinbar.