Wirtschaft unter Druck: Insolvenzen steigen weiter, Neugründungen brechen ein
Die Zahl der Insolvenzen protokollierter Unternehmen in Österreich ist im ersten Quartal 2025 weiter gestiegen und erreicht mit 999 Fällen einen neuen Höchststand.
Die Zahl der Insolvenzen protokollierter Unternehmen in Österreich ist im ersten Quartal 2025 weiter gestiegen und erreicht mit 999 Fällen einen neuen Höchststand.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Österreich erreichte 2024 ein Rekordhoch, getrieben durch wirtschaftliche Unsicherheiten, während gleichzeitig mehr neue Unternehmen gegründet wurden.
Im ersten Halbjahr 2024 stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland um 29,5 Prozent auf 8.019 Fälle, was auf die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit zurückzuführen ist. Besonders betroffen waren Hamburg mit einem Anstieg von 44 Prozent sowie die Immobilien- und Verbrauchsgüterbranche, wo Insolvenzen um über 80 Prozent zunahmen.
Im ersten Halbjahr 2024 wurden in Österreich 46 Prozent mehr Firmeninsolvenzen angemeldet als im gleichen Zeitraum 2023, wobei insgesamt 1.879 Firmen betroffen waren. Gleichzeitig sank die Zahl der Unternehmensgründungen im Firmenbuch um zwei Prozent, mit insgesamt 9.838 neuen Firmen.
Dieses und letztes Jahr zeigen einen weltweiten Anstieg der Unternehmensinsolvenzen. Europa steht vor großen Herausforderungen wie Rentabilitätsengpässen und geopolitischen Risiken. Deutschland und Westeuropa erleben voraussichtlich einen Anstieg der Insolvenzen, gefolgt von einem Rückgang im Jahr 2025.